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Archiv für die Kategorie ‘Gedanken/Tagebuch’

Dunkle Wolken

Montag, 03. Mai 2010

Geschrieben am 03.03.2008 um 08:31:45 !! und gerade wiedergefunden und fürs Archiv eingefügt

Dunkle Wolken ziehen auf, wenn ich daran denke, wie du bist.
Dunkle Wolken ziehen auf, wenn ich mal wieder nur verarscht werde.
Dunkle Wolken und Verzweiflung, Depressionen und Hass, das löst du in mir aus, wenn du mich so behandelst.
Behandelst als wäre ich ein voll Depp.
Mich an motzt wenn ich dir etwas gutes tu.
Mich an kotzt wenn du mich kritisierst, nicht der Kritik wegen – nein sonder wegen deiner Kleinlichkeit, wegen deiner eigenen Unfähigkeit selbst Kritik anzunehmen, wegen deiner Hochmäßigkeit und weil du so eingebildet bist.
Doch ich weiß nicht was es ist, ich weiß nicht wieso ich so empfinde, wieso ich immer und immer wieder versuche nett zu sein, wieso ich mich immer und immer wieder für Dinge entschuldige, für die du dich eigentlich entschuldigen solltest.
Ich habe von dir noch nie eine Entschuldigung erhalten.
Hab immer nur gehört wie scheiße ich wäre.
Obwohl ich immer versucht habe dir alles zu geben.
Aber doch da ist etwas in dir, das ich immer noch mag.
Das in mir das Gefühl erweckt einen ganz besonderen Menschen vor mir zu haben.
Doch wahrscheinlich mach ich mir nur was vor, lüge ich mich selber an und verzweifle daran, weil du mir immer wieder die Wahrheit über dich mit einem Vorschlaghammer gibst, selbst wenn ich dir nur etwas gutes tun will.
Doch was ist das, wenn du mich brauchst wenn ich dir helfen soll, da kannst du auf einmal nett sein.
Da bin ich dann doch nicht so blöd auf einmal – ja dafür bin ich gut, wenn es um was geht bei dem du keinen Bock hast dich damit zu beschäftigen um es selbst zu lösen.
Aber mit mir kann man es ja machen – weil ich bin wirklich blöd!
Nein, nicht aus den Gründen die du mir immer und immer wieder vorwirfst.
Nein, ich bin blöd, weil ich immer und immer wieder nett zu dir bin, weil ich mir immer noch einbilde wir könnten Freunde sein und immer noch alles für dich stehen und liegen lassen würde.
Ja ich liebe dich noch, nein nicht die normale Liebe zwischen Mann und Frau sondern eine Liebe wie zwischen guten Freunde, eine Liebe wie von einer Mutter zu ihrem Kind – doch ich verweifle daran, gehe daran kaputt – doch ist das vielleicht die Strafe die ich verdiene?
Die Strafe für all die Scheiße die ich in meiner Jugend getan habe?
Wer weiß, wer weiß.
Ich jedenfalls nicht, ich weiß nur das du mich wieder einmal dazu gebracht hast depressiv zu sein.

Ein kleines Liebesgedicht

Samstag, 27. März 2010

Lass uns Tanzen durch das Leben,
lass uns Tanzen durch die Nacht,
lass uns unter Sternen liegen
und den Moment geniesen …
in dem wir keinen klaren Gedanken fassen könne.

Lass uns die Welt erobern mit einem Lächeln auf den Lippen,
lass uns die Ruhe geniesen, die die Natur ausstrahlt,
lass uns einfach Glücklich sein und in den Tag hinein leben.

Mir geht es gut bei Dir,
gut wenn ich an dich Denke,
gut wenn ich von dir Träume.

Ich vermiss dich schon wieder !

Der Gärtner

Mittwoch, 13. August 2008

Der Gärtner, Herr über all das Grüne,
was da wächst und wuchert.
Er kümmert sich, lässt neu entstehen und entfernt, was nicht mehr schön.
Spielt mit Farbe, Formen und Größen,
doch immer darauf bedacht, was sich mag.
Denn nicht alles was da wächst, kann sich gut leiden.
So manches nimmt sich den Lebenssaft, das Licht oder gar den Platz zum Sein.
Manchmal wünsch ich mir, es gäbe einen Gärtner für die Menschheit,
dann gäbe es weniger Zwist.

Nur ein kleiner Stich

Dienstag, 05. August 2008

Ein Stich, nur ein kleiner Stich,
Du merkst ihn kaum,
er tut nicht weh.
Nur ein kleiner Stich.

Ein Stich, nur ein kleiner Stich,
er kommt immer wieder,
lässt Dich nicht in Ruhe,
doch er tut nicht weh
Du ignorierst ihn.

Ein Stich, nur ein kleiner Stich,
es werden mehr,
es fängt an zu schmerzen.
Doch es bleiben Stiche
nur kleine Stiche.
Du beißt die Zähne zusammen
und beachtest sie nicht weiter.

Ein Stich, nur ein kleiner Stich.
Es schmerzt !
Die Stiche wurden zu einer Wunde,
zur schmerzenden Wunde.
Sie entzündet sich,
breitet sich aus,
vergiftet Dein Blut.

EIN STICH ! NUR EIN KLEINER STICH !
Er raubt Dir die Sinne,
dieser Stich,
diese Wunde die daraus wurde.
Du kannst nicht mehr klar denken.
DU STICHST ZURÜCK!

Ein Stich, nur ein kleiner Stich,
Du stichst,
es sticht zurück.
Aus Stichen werden Schnitte bis man sich gegenseitig aufreibt!

Ein Stich, nur ein kleiner Stich.

Nachtwelten

Donnerstag, 10. Juli 2008

Nachts, wenn die Sterne strahlen und die Dunkelheit über die Menschheit fällt, nachts, wo die Gedanken fließen und die Dummen schlafen.
Ja – nachts, wenn alle schlafen, wollen wir die Welt erobern, die Welt der Fantasie, die Welt der Geister und der unerklärlichen Erscheinungen.

Nachts wenn alle schlafen, nachts wenn alles ruht, da ist die Unruhe im Geist des Kreativen, da fließt die Energie.

Sie fließt, sie treibt, sie foltert und verwirrt. Doch sobald die ersten Sonnenstrahlen den Horizont überschreiten, sobald die ersten Vögel pfeiffen – ist die Ruhe gebrochen, kehrt die Welt der Rastlosen zurück.

Die Nacht, in der ich lebe, die Nacht, in der ich sterbe – sie ist mein Schaffen und mein Untergang zugleich.
Sie kommt und geht wie falsche Freunde, sie lebt und ich mit ihr, in ihr, in ihrer Dunkelheit fühle ich mich geborgen, wie im Mutterleib.

Gez. Nachtvogel

Weg

Donnerstag, 10. Juli 2008

Weg, fort und nichts zurückgelassen.
Nur weit genug entfernt von dem Ort dem hier und jetzt.
Nicht zurückblicken, nicht nachdenken, einfach nur weg, fort – immer weiter und immer entfernter von dem was sie Heimat nennen.

Auch wenn es nur im Gedanken ist, so verlasse ich diese Welt mit all ihren Nichtigkeiten, ihrem Spott und Hohn.

Entfliehen bis nichts mehr übrig ist von dem was mich erschaffen hat, von dem was meine Gedanken und mein Handeln geformt hat.

Doch es wird mir nicht gelingen, es ist immer bei mir, all das vergangene, all die Liebe und der Hass, all das, was mich ausmacht und mich wandelte bis ich der war der ich bin.

Fort, immer weiter, immer nur fort, kann man nicht dort glücklich sein wo man ist?
Kann man nicht mit dem zufrieden sein was man hat, es ist doch das was man ist – oder ? Oder was !

Alle sagen wo anders ist es besser – ist es ? oder flieht man nur vor dem was hier ist, weil man nicht erkennen will was man ist. Weil man Angst vor sich selber hat und vor dem was man erkennen könnte.

Denken, lachen, weinen und vergessen – nein nicht vergessen – aber lernen – lernen aus dem was war, und darüber stehen, was einen zerstört !

jetzt reicht es und ich sag Ende – Ende dieses Textes !

Gefiederte Wesen

Montag, 30. Juni 2008

Gefiederte Wesen überfliegen das Land aus unserer Fantasie.
Gefiedert, groß und schimmernd, wenn die Sonnenstrahlen auf sie treffen.

Gefiederte Wesen, so schön, das man sie kaum betrachten mag,
So zerbrechlich, das man sie nicht berühren mag.

Gefiederte Wesen überfliegen das Land aus unserer Fantasie.
Sie umhüllen unsere Gedanken, geben Ihnen Hoffnung und verhüllen all das Dunkle was uns umgibt.

Gefiederte Wesen, die die Luft durchstreifen.
Die Luft aus Wehmut und falschen Gedanken.

Gefiederte Wesen aus reinem Licht, aus Hoffnung und mit schönen Gesicht.

Geben sie uns wirklich das was wir brauchen?
Oder sind sie nur zum Schein?
Doch tun sie meiner Seele gut und ich klammere mich an Ihnen.
Ich halte mich fest, doch war der Druck meiner Arme zu fest und sie zersprangen wie ein feines Gefäß aus Glas in tausend Splitter.

Gefiederte Wesen, jetzt sind sie weg, nicht wieder zu bringen und verstreut über das Land meiner Fantasie.

Dunkelheit bricht herein und ich muss mir neue Wesen suchen an denen ich mich klammern kann.
Werde ich sie wieder Zerstörern?
Werden sie dieses mal meiner Umklammerung standhalten?

Gefiederte Wesen.

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