Category: Gedanken/Tagebuch


Grobes gehauen, geschreddert !
kleine teile fliegen durch die luft ,
in deine lungen,
haben dich durchdrungen,
völlig in symbiose,
durch der zellen haut gebohrt,
vom kern verschlukt,
aufgesaugt und verwertet,
in deinem inneren mit moleküle verkettet,
weitergegeben an dein kinder,
und keiner kann es verhindern.

Lauf nicht weg, lauf nicht weg,
auch wenns dir nicht gefällt,
lauf nicht weg.
Bleibe hier, hier wo deine Freunde sind,
bleibe hier, hier wo du spieltest als Kind.
Lauf nicht weg, lauf nicht weg,
es ist dort nicht besser,
nur anders.
Es liegt an dir, wie schön dein Leben ist,
es liegt an dir ob du glücklich bist.
Lauf nicht weg!

Was nutzt das jammern,
was nutzt das klagen,
man muss doch alles ertragen .

Was nutzen die Nächte,
in denen man verzweifelt,
was nutzen die Tage,
an denen man weint.

Was nutzt das Denken,
wenn man nicht kreativ dabei ist,
Was nutzten all die sinnlosen Gedanken,
die einen nur verwirren.

Lass uns lieber Tanzen,
lass uns lieber singen.
Lass uns den Schmerz zum Teufel bringen
und den Strahl der Sonne umringen.

Die kranke Seele,
hat immer Angst,
Angst zu versagen,
Angst zu vertrauen,
Angst sich hinzugeben,
Angst zu verlieren.

Die kranke Seele,
sie schreit nach nähe,
nach Zärtlichkeit und nach Glück,
doch hat sie, sie gefunden,
hat sie, sie entdeckt,
stoßt sie, sie ab vor lauter Angst.

Die kranke Seele,
sie ist im ungewissen,
doch hat sie angst vor dem was wahr ist.
Die kranke Seele,
sie traut sich nicht zu reden,
sie traut sich nicht Gewissheit zu erlangen,
in der Angst, es könnte die falsche sein.

Die kranke Seele,
sie wird zerfressen durch ihre eigene Ungewissheit,
die sie sich selber schafft,
sie denkt das falsche,
sie hofft und verwirft.
sie geht zu Grunde an sich selbst.

Mein Herz sagt „ja“,
mein Kopf sagt „nein“,
ich weiß nicht,
soll es sein?
Kann es sein?

…Erlebtes blockiert es.
geschehenes kommt in den Kopf.
Man weiß das es auch anders kommen kann.

Doch man tut sich schwer es zu glauben
und jagt vergeblich nach dem richtigen Gedanken,
der Entscheidung die das Glück mit sich bringen mag.

Geschrieben am 03.03.2008 um 08:31:45 !! und gerade wiedergefunden und fürs Archiv eingefügt

Dunkle Wolken ziehen auf, wenn ich daran denke, wie du bist.
Dunkle Wolken ziehen auf, wenn ich mal wieder nur verarscht werde.
Dunkle Wolken und Verzweiflung, Depressionen und Hass, das löst du in mir aus, wenn du mich so behandelst.
Behandelst als wäre ich ein voll Depp.
Mich an motzt wenn ich dir etwas gutes tu.
Mich an kotzt wenn du mich kritisierst, nicht der Kritik wegen – nein sonder wegen deiner Kleinlichkeit, wegen deiner eigenen Unfähigkeit selbst Kritik anzunehmen, wegen deiner Hochmäßigkeit und weil du so eingebildet bist.
Doch ich weiß nicht was es ist, ich weiß nicht wieso ich so empfinde, wieso ich immer und immer wieder versuche nett zu sein, wieso ich mich immer und immer wieder für Dinge entschuldige, für die du dich eigentlich entschuldigen solltest.
Ich habe von dir noch nie eine Entschuldigung erhalten.
Hab immer nur gehört wie scheiße ich wäre.
Obwohl ich immer versucht habe dir alles zu geben.
Aber doch da ist etwas in dir, das ich immer noch mag.
Das in mir das Gefühl erweckt einen ganz besonderen Menschen vor mir zu haben.
Doch wahrscheinlich mach ich mir nur was vor, lüge ich mich selber an und verzweifle daran, weil du mir immer wieder die Wahrheit über dich mit einem Vorschlaghammer gibst, selbst wenn ich dir nur etwas gutes tun will.
Doch was ist das, wenn du mich brauchst wenn ich dir helfen soll, da kannst du auf einmal nett sein.
Da bin ich dann doch nicht so blöd auf einmal – ja dafür bin ich gut, wenn es um was geht bei dem du keinen Bock hast dich damit zu beschäftigen um es selbst zu lösen.
Aber mit mir kann man es ja machen – weil ich bin wirklich blöd!
Nein, nicht aus den Gründen die du mir immer und immer wieder vorwirfst.
Nein, ich bin blöd, weil ich immer und immer wieder nett zu dir bin, weil ich mir immer noch einbilde wir könnten Freunde sein und immer noch alles für dich stehen und liegen lassen würde.
Ja ich liebe dich noch, nein nicht die normale Liebe zwischen Mann und Frau sondern eine Liebe wie zwischen guten Freunde, eine Liebe wie von einer Mutter zu ihrem Kind – doch ich verweifle daran, gehe daran kaputt – doch ist das vielleicht die Strafe die ich verdiene?
Die Strafe für all die Scheiße die ich in meiner Jugend getan habe?
Wer weiß, wer weiß.
Ich jedenfalls nicht, ich weiß nur das du mich wieder einmal dazu gebracht hast depressiv zu sein.

Lass uns Tanzen durch das Leben,
lass uns Tanzen durch die Nacht,
lass uns unter Sternen liegen
und den Moment geniesen …
in dem wir keinen klaren Gedanken fassen könne.

Lass uns die Welt erobern mit einem Lächeln auf den Lippen,
lass uns die Ruhe geniesen, die die Natur ausstrahlt,
lass uns einfach Glücklich sein und in den Tag hinein leben.

Mir geht es gut bei Dir,
gut wenn ich an dich Denke,
gut wenn ich von dir Träume.

Ich vermiss dich schon wieder !

Der Gärtner, Herr über all das Grüne,
was da wächst und wuchert.
Er kümmert sich, lässt neu entstehen und entfernt, was nicht mehr schön.
Spielt mit Farbe, Formen und Größen,
doch immer darauf bedacht, was sich mag.
Denn nicht alles was da wächst, kann sich gut leiden.
So manches nimmt sich den Lebenssaft, das Licht oder gar den Platz zum Sein.
Manchmal wünsch ich mir, es gäbe einen Gärtner für die Menschheit,
dann gäbe es weniger Zwist.

Ein Stich, nur ein kleiner Stich,
Du merkst ihn kaum,
er tut nicht weh.
Nur ein kleiner Stich.

Ein Stich, nur ein kleiner Stich,
er kommt immer wieder,
lässt Dich nicht in Ruhe,
doch er tut nicht weh
Du ignorierst ihn.

Ein Stich, nur ein kleiner Stich,
es werden mehr,
es fängt an zu schmerzen.
Doch es bleiben Stiche
nur kleine Stiche.
Du beißt die Zähne zusammen
und beachtest sie nicht weiter.

Ein Stich, nur ein kleiner Stich.
Es schmerzt !
Die Stiche wurden zu einer Wunde,
zur schmerzenden Wunde.
Sie entzündet sich,
breitet sich aus,
vergiftet Dein Blut.

EIN STICH ! NUR EIN KLEINER STICH !
Er raubt Dir die Sinne,
dieser Stich,
diese Wunde die daraus wurde.
Du kannst nicht mehr klar denken.
DU STICHST ZURÜCK!

Ein Stich, nur ein kleiner Stich,
Du stichst,
es sticht zurück.
Aus Stichen werden Schnitte bis man sich gegenseitig aufreibt!

Ein Stich, nur ein kleiner Stich.

Nachts, wenn die Sterne strahlen und die Dunkelheit über die Menschheit fällt, nachts, wo die Gedanken fließen und die Dummen schlafen.
Ja – nachts, wenn alle schlafen, wollen wir die Welt erobern, die Welt der Fantasie, die Welt der Geister und der unerklärlichen Erscheinungen.

Nachts wenn alle schlafen, nachts wenn alles ruht, da ist die Unruhe im Geist des Kreativen, da fließt die Energie.

Sie fließt, sie treibt, sie foltert und verwirrt. Doch sobald die ersten Sonnenstrahlen den Horizont überschreiten, sobald die ersten Vögel pfeiffen – ist die Ruhe gebrochen, kehrt die Welt der Rastlosen zurück.

Die Nacht, in der ich lebe, die Nacht, in der ich sterbe – sie ist mein Schaffen und mein Untergang zugleich.
Sie kommt und geht wie falsche Freunde, sie lebt und ich mit ihr, in ihr, in ihrer Dunkelheit fühle ich mich geborgen, wie im Mutterleib.

Gez. Nachtvogel